Infektionssprechstunde

 Zur Trennung von potentiell mit SARS-CoV-2 infizierten Patienten und Patienten, bei denen ein sehr geringes Risiko einer Infektion vorliegt, haben wir im März 2020 eine Trennung von „Infektpatienten“ gegenüber den anderen Patienten vorgenommen. So soll gewährleistet werden, dass z.B. jemand, der seine Blutdruckmedikation mit dem Arzt besprechen will nicht neben einem Patienten mit einem hochfieberhaften Atemwegsinfekt warten muss.

Dieses Konzept hat sich bewährt und wird von uns, nach der Abschaffung der Schwerpunktpraxen  im Mai 2020, in Form der Infektsprechstunde vorgeführt. Diese ist als „Einbahnstraße“ räumlich und personell vom restlichen Praxisbetrieb getrennt, wird unter entsprechenden Schutzmaßnahmen betrieben und ist für alle Patienten mit Symptomen eines Atemwegsinfekts gedacht. Damit die notwendigen Abstandsregeln eingehalten werden können, ist der Besuch nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Ein Test auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 ist bei symptomatischen Patienten, anlassbezogen bei asymptomatischen Patienten und anlasslos bei asymptomatischen Patienten möglich (zur Einteilung gelten die Kriterien des Robert-Koch-Instituts). Die Frage ob ein Test von den Krankenkassen, der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums oder der bayerischen Testverordnung übernommen wird richtet sich nach dem konkreten Anlass.

Alle Patienten, die nicht regelmäßig bei uns in Behandlung sind, sollten sich zunächst an Ihren Hausarzt wenden. Kann dieser die Behandlung oder den Test nicht vornehmen, können Sie gerne trotzdem zu uns kommen.

Bitte beachten Sie, dass wir Tests auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 nur mit vorheriger Terminvereinbarung (09721/75960) vornehmen können.

 

 Kostenübernahme für SARS-CoV-2-Tests

Zum 01.01.2020 haben sich die Vorgaben zur Durchführung von Corona-Tests geändert. Im Folgenden sollen die aktuellen Anlässe zur Durchführung eines Tests zu Lasten der Krankenkassen oder des öffentlichen Gesundheitswesens aufgeführt werden. Aufgrund fortlaufender und kurzfristiger Änderungen können wir die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit nicht garantieren.

Mit dem bayerischen Testangebot wird der sogenannte „Wunschabstrich“ (PCR-Test) übernommen. Er wird unabhängig von Krankheitssymptomen oder einem anderen medizinischen oder epidemiologischen Anlass auf Wunsch des Patienten vorgenommen. Aktuell (Stand 07.01.2021) gilt dies für Reiserückkehrer (unabhängig davon, ob das Reiseland als Risikogebiet eingestuft wurde), Bewohner/innen, Besucher und Pflegepersonal eines Alten- oder Pflegeheims, Erzieher, Lehrkräfte, Schüler und alle anderen Personen, die in Bayern wohnen oder sich dauerhaft in Bayern aufhalten.

Jeder asymptomatische Bürger hat rückwirkend ab dem 08.03.2021 Anspruch auf bis zu einen POC-Schnelltest pro Woche (TestV vom 09.03.2021).  Dieser „Wunschschnelltest“ gilt Bundesweit (also auch für Patienten, die nicht in Bayern wohnen oder sich dauerhaft in Bayern aufhalten). Falls Sie einen solchen Test am 08.03.2021 oder später haben vornehmen lassen und noch selbst bezahlen mussten, kommen Sie bitte auf uns zu. Gerne erstatten wir Ihnen den Betrag und stornieren die Rechnung. 

Für Patienten deren Symptome den Kriterien des Robert-Koch-instituts (RKI) für das Vorliegen einer CoViD-19-Erkrankung entsprechen wird der PCR-Test weiterhin von den Krankenkassen übernommen (gilt seit dem Frühjahr 2020).

Für Kontaktpersonen der Kategorie I (KP I) wird der PCR-Test nach der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Dez 2020) übernommen (TestV).

Für Patienten vor einem ambulanten Eingriff oder einer ambulanten OP wird der PCR-Test ebenfalls übernommen und kann auch bei uns durchgeführt werden. Ist der Eingriff jedoch stationär, muss der Abstrich vom behandelnden Krankenhaus durchgeführt werden (TestV). 

Ebenfalls übernommen wird der PCR-Test vor einer Aufnahme in ein Alten-/Pflegeheim oder in eine Reha– oder Behinderteneinrichtung (TestV).

Reihentestungen (PCR-Test) von Erzieher/innen und Lehrkräften werden übernommen, sofern unsere Praxis vom öffentlichen Gesundheitsdienst oder von der Schul- bzw. KiTa-Leitung beauftragt wurde (bayerisches Testkonzept). Sollte eine Testung des Personals Ihrer Schule oder Kita notwendig sein, können Sie uns gerne anrufen.

Für Mitarbeiter von Arzt-, Zahnarzt– oder Physiotherapiepraxen oder Einrichtungen sonstiger Heilberufe ist eine Testung (POC-Test) nach der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums möglich, sofern die betroffene Praxisleitung oder der öffentlichen Gesundheitsdienst eine Testung wünschen (TestV).

Patienten, bei denen weder der PCR-Test noch der POC-Test von den Krankenkassen oder dem öffentlichen Gesundheitswesen übernommen werden, können beide Tests bei uns auch als Selbstzahler erhalten. Aufgrund der niedrigeren Kosten und des direkten Ergebnisses empfehlen wir i.d.R. den POC-Schnelltest.

 

PCR-, POC- und AK-Test

Beim Polymerase chain reaction (PCR)-Test wird eine Probe als Nasen/Rachenabstrich gewonnen und im Labor auf Virus-RNA-Bestandteile untersucht. Da die Auswertung des Probenmaterials in einem externen Labor durchgeführt werden muss, dauert es i.d.R. bis zu 2 Tage, bis das Testergebnis vorliegt.

Beim Antigen-Schnelltest (AG-Schnelltest) oder Point of Care (POC)-Test wird ebenfalls eine Probe als Nasen/Rachenabstrich gewonnen. Diese kann jedoch in einem Schnelltestkit vor Ort ausgewertet werden (Dauer ca. 15 Minuten).

Beide Tests zeigen die Kontamination mit Virusbestandteilen. Eine manifeste Erkrankung an CoViD-19 kann dann im Zusammenhang mit der entsprechenden Klinik gestellt werden. Positive Testergebnisse sind gegenüber dem Gesundheitsamt namentlich meldepflichtig und führen (nach derzeitigem Stand) zur Verhängung von Quarantänemaßnahmen.

Beim Antikörpertest (AK-Test) wird eine Blutprobe auf das Vorhandensein von körpereigenen Antikörpern gegen das SARS-CoV2-Virus getestet. Ein positives Ergebnis weist auf eine bereits stattgehabte (auch asymptomatische) Infektion hin. Ein negatives Ergebnis schließt eine stattgehabte Infektion nicht aus.  Auf eine mögliche Quarantäne hat der AK-Test keinen Einfluss. Selbstverständlich können Sie auch einen AK-Test bei uns machen lassen, jedoch werden wegen der aktuell fehlenden Konsequenz bezüglich Infektionsgeschehen oder Therapie die Kosten auch nicht übernommen. 

CoViD-19-Impfung in der Mainbogenpraxis

Ab April sollen die Hausärzte auch gegen CoViD-19 impfen dürfen. Wann und in welchem Umfang dies möglich ist, hängt entscheidend davon ab, wieviel Impfstoff wir erhalten. Bisher ist lediglich bekannt, dass wir in den Kalenderwochen 14 und 15 jeweils 10 Impfdosen des Herstellers AstraZeneca erhalten sollen. Diese sind für schwer vorerkrankte Patienten, die nicht bereits im Zuge der Impfaktionen in den Pflegeheimen immunisiert wurden, vorgesehen. Falls Sie betroffen sind, kommen wir direkt auf Sie zu.

Momentan können wir leider nicht sagen, wann und mit welchem Impfstoff Sie sich bei uns impfen lassen können. Sobald wir neue Informationen bekommen, werden sie auf unserer Homepage und in der Praxis ausschreiben.

Impfzentrum am Volksfestplatz

Ansprechpartner für eine Impfung gegen CoViD-19 sind weiterhin die bundesweiten Impfzentren. Für Stadt und Landkreis Schweinfurt wurde ein gemeinsames Impfzentrum am Volksfestplatz eingerichtet. Auf die Reihenfolge und Abläufe haben wir keinen Einfluss. Aktuell richtet sich diese nach der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ (CoronaImpfV) vom 18.12.2020 bzw. 08.02.2021. Hier hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt mit welcher Priorisierung bestimmte Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Die Auswahl richtet sich hierbei nach der Tätigkeit (z.B. Pflegekräfte in Altenheimen), dem Alter und den Vorerkrankungen. Auf die Eingruppierung in unterschiedliche Prioritätsstufen haben wir ebenfalls keinen Einfluss. Falls bei Ihnen eine entsprechende Erkrankung vorliegt, können wir Ihnen dies lediglich bescheinigen. 

John-F.-Kennedy-Ring/Ecke am Volksfestplatz, 97421 Schweinfurt 

Tel. 08008772834

https://impfzentren.bayern/citizen/ 

Ärztliche Bescheinigung zur Priorisierung entsprechend der Impfverordnung

In der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ (CoronaImpfV) vom 18.12.2020 bzw. 08.02.2021 hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt mit welcher Priorisierung bestimmte Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Die Auswahl richtet sich hierbei nach der Tätigkeit (z.B. Pflegekräfte in Altenheimen), dem Alter und den Vorerkrankungen. Auf die Eingruppierung in unterschiedliche Prioritätsstufen haben wir ebenfalls keinen Einfluss. Falls bei Ihnen eine entsprechende Erkrankung vorliegt, können wir Ihnen dies lediglich bescheinigen.